Gregory Corman: „Hier ist jeder schnell“

Gregory Corman: „Hier ist jeder schnell“

03. Oktober 2026

Gregory Corman: „Hier ist jeder schnell“

Der erste Lauf des Digitalen Carrera Winter Cup im Rahmen der CARLAR Series ist absolviert. Für Gregory Corman stand der Saisonauftakt vor allem im Zeichen des Lernens und der Weiterentwicklung. Auf dem Circuit of The Americas (COTA) wartete dabei direkt eine anspruchsvolle Aufgabe auf den Fahrer, denn die Strecke zählt nicht zu seinen persönlichen Favoriten.

Schwieriger Einstieg in eine neue Saison

Mit gemischten Erwartungen ging Gregory Corman in den ersten Lauf der neuen Saison. Noch vor dem Auftakt war für ihn schwer einzuschätzen, wo er sich im starken Teilnehmerfeld einordnen würde.

„Der Start war ganz okay, würde ich sagen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht wirklich, was mich erwartet. Jetzt weiß ich auf jeden Fall: Hier ist jeder schnell.“ Besonders die Streckenwahl machte den Einstieg für Corman nicht einfacher. Der Circuit of The Americas gehört nach eigener Aussage nicht zu seinen bevorzugten Kursen. Entsprechend musste er sich zunächst an die Bedingungen und die Konkurrenz herantasten.

„Dazu muss man sagen, dass COTA überhaupt nicht meine Strecke ist und ich den Einstieg dadurch ziemlich schwierig fand.“ Trotz der schwierigen Ausgangslage blickt Corman positiv auf die kommenden Rennen. Der erste Lauf habe ihm einen wichtigen Eindruck vom Niveau des Wettbewerbs vermittelt – und gleichzeitig die Vorfreude auf den weiteren Saisonverlauf gesteigert.

„Jetzt bin ich gespannt, was der Rest der Saison bringt.“

Konstante Steigerung statt Risiko

Mit seinem Ergebnis des ersten Laufs zeigt sich Corman zufrieden. Dabei ging es für ihn nicht ausschließlich darum, möglichst weit vorne zu landen. Vielmehr stand die kontinuierliche Verbesserung über beide Rennen hinweg im Mittelpunkt.

„Ja, ich bin zufrieden. Natürlich hätte es immer noch besser laufen können, aber ich konnte mich über beide Rennen hinweg stetig steigern und genau das war mein Ziel.“ Gerade in einem stark besetzten Feld kann ein sauberer Rennverlauf entscheidend sein. Corman setzte deshalb bewusst auf Konstanz und wollte die beiden Rennen ohne größere Zwischenfälle absolvieren.

„Besonders wichtig war mir auch, beide Rennen ohne Fehler oder Crashes durchzubringen und möglichst viel Erfahrung mitzunehmen.“ Diese Herangehensweise könnte sich im weiteren Saisonverlauf auszahlen. Denn mit jedem gefahrenen Rennen wächst nicht nur die Erfahrung, sondern auch das Verständnis für die Konkurrenz und die eigenen Möglichkeiten.

Top 10 als Ziel für den zweiten Lauf

Für den zweiten Lauf hat Corman bereits ein klares Ziel formuliert. In seiner Klasse möchte er den Sprung in die Top 10 schaffen. Gleichzeitig soll die eigene Leistung Schritt für Schritt verbessert werden. „Mein Ziel ist es, in meiner Klasse in die Top 10 zu fahren und mich Schritt für Schritt weiter zu verbessern.“

Ein entscheidender Faktor soll dabei die Vorbereitung werden. Der erste Lauf hat Corman deutlich gezeigt, welchen Stellenwert intensives Training im Digitalen Motorsport besitzt. „Vor allem beim Training möchte ich noch mehr investieren, weil ich im ersten Lauf gemerkt habe, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist.“ Die Marschroute für den nächsten Lauf ist damit klar: mehr Training, weitere Erfahrungen sammeln und die Erkenntnisse aus dem Saisonauftakt umsetzen.

Gregory Corman geht damit mit einer klaren Entwicklungsstrategie in den zweiten Lauf des Digitalen Carrera Winter Cup: trainieren, lernen und den nächsten Schritt machen. Ob sich diese Arbeit bereits beim kommenden Rennen in einer Top-10-Platzierung auszahlt, wird sich auf der virtuellen Rennstrecke zeigen.

Mehr News

Alle Neuigkeiten, Berichte und Updates rund um die CARLAR Series.

Alle News ansehen
Gregory Corman: „Hier ist jeder schnell“ | CARLAR Series | CARLAR series